FELLMARCEL

where to find Fellmarcel:

www.greenfurcouture.com
Marcel Jouja 
Hartlgasse 29
1200 Wien 
office@fellmarcel.at


Marcel Jouja ist bereits in dritter Generation Kürschner und sein Atelier ein gut besuchter Geheimtipp.

Mantel, Mütze und Muff. Wer denkt, dass damit die gesamte Bandbreite des Kürschnerhandwerks abgedeckt ist, irrt. Marcel Jouja ist bereits in dritter Generation Kürschner und sein Atelier in Wien ein gut besuchter Geheimtipp. Bekannt ist Jouja unter anderem für DEN Parka schlechthin. Der „M78“ Parka, der bei der jüngeren Käuferschicht besonders beliebt ist, besteht aus Zeltplanen der US Army sowie einem Innenfutter aus recyceltem Nerz. Überhaupt wird Pelzrecycling und „Green Fur“, also die Verwendung der Felle von Nutztieren wie Lamm, Kaninchen und Ziege immer mehr zum Trend. Darüber hinaus verwendet Marcel Jouja keine Felle aus Züchtungen, sondern ausschließlich von Wildtieren. Unter neuem Namen widmet sich Jouja nun neuen Ideen. Künftig wird der Kürschner unter dem Namen „Fellmarcel“ an seinen exklusiven Entwürfen arbeiten.

(Die Presse Schaufenster 6.12.2012)

Customizable Fur-Lined Parkas, Now With a Clear Conscience

it was her coat. This amazing recycled mink Parka !!! It was all utilitarian military chic, a loved-up, lived-in army green with an authentic-looking sewn-on patch that I didn’t quite recognize, generously hooded and completely lined in chocolatey, rich mink. “Excuse me,” I said, interrupting someone else’s praise of the Dyson DC59 (also, my friends, a great vacuum), as we detangled our two dogs, “But where did you get that coat?” Her friend designed it, back in Austria, she said, leashing her pup. It’s recycled fur, a cool project, it’s reversible, too.

“What was your friend’s name?” I said, and here is where I might have barred the exit with my arm, if I could have, because I was really feeling that menacingly needy of this particular coat. Flash-forward to a few desperate email exchanges with enVie heArtwork’s creative head Nina Eiber and her business partner, Marcel Jouja, to talk custom parkas (handcrafted in Vienna) and “green” fur: never farmed, and never from an endangered species, but solely the byproduct of nationally approved hunters whose job it is to “keep the forests in balance” (or recycled fur coats)

find the whole story:

www.vogue.com/9877681/envie-heartwork-customizable-fur-lined-parkas/

(US-Vogue 5.2.2015)

Die Suche führt  in die Margaretenstraße 5. Man drückt auf die Glocke mit der Schrift Labor und tretet ein. Nach ein paar Schritten, danach rechts rum und rein in den winzigen Gang. Am Ende des Ganges ist es da - das Atelier von Marcel Jouja, einem Kürschner in dritter Generation.

Genau das richtige für alle Modebewussten in den kalten Wintertagen!

P.S.1 Marcel mag vielleicht mit Pelz arbeiten, aber das Recycling und das „Green Fur" Konzept, also die Verwendung der Felle von Nutztieren, sind für ihn extrem wichtig.  (Text: Vienna Daily Secret)

enVie cooperation

It was love at first (a.k.a. "furst") style and passion for fashion when Nina Eiber from enVie heartwork and furrier Marcel Jouja found each other.
They met, brainstormed and finally created masterpieces aka “further” heartworks reloaded (refined, revived & refured).
This year team enVie decided to create a divine line of refured reccyled mink parkas, deluxe hoods & snoods which make you stand out of the crowd and bedifferent.
All our designs are handcrafted in Vienna, one of a kind and customizable on individual order basis.


 

Altes Handwerk im jungen Gewand

Eines hat Marcel Jouja schon sehr früh erkannt: „In der technischen Umsetzbarkeit des Materials Pelz liegt ein großes Potenzial.“ Dieses zu nützen, ist die Spezialität des gelernten Kürschners. Charmanter Umgang mit originellen Ideen und die kreative Freiheit, Fußbälle oder Teddybären aus Pelzresten zu produzieren - das unterscheidet den Jungkürschner vom gängigen Kürschnerimage. Marcel Jouja hat bereits seine Kindheit in der Pelzwerkstatt des Vaters verbracht. Die Liebe zu seinem Beruf ist also früh entstanden: „Kürschner zu sein, ist ein wundervoller Beruf, du hast mit edlen Materialien zu tun und kannst wirklich wunderschöne Sachen machen.“ Nachdem Marcel Jouja den Familienbetrieb vor einigen Jahren übernommen hat, arbeitet er gemeinsam mit seiner Großmutter, seinem Vater und einer Schneiderin. Pelzsonderanfertigungen oder maßgeschneiderte Mäntel, für die exklusive Pelze von bester Qualität als Innenpelz mit Stoffen verarbeitet werden, sind bei den Stammkunden beliebt. „Wenn eine Kundin einen pinkfarbenen Fuchsmantel will, dann bekommt sie ihn auch“, lächelt Jouja. Das Pelzatelier Jouja verfügt über ein exzellentes Netzwerk, selbst in kleinen Mengen können Pelze gefärbt werden.


„Weil wir auch Pelze von Wildtieren verarbeiten, haben wir es immer mit verschiedenen Witterungen zu tun“, betont der Meister, „dementsprechend müssen Fell und Zeichnung anders behandelt werden.“ In der Kürschnerei gibt es tausende Techniken, etwa das „Handbandeln“, bei dem die Kanten der Pelze als Stabilisierung vernäht und nicht geklebt werden. Als Faustregel gilt, dass das Fell eines gut gehaltenen Tieres den schönsten Glanz und die größte Dichte hat.

(Text: creativespace.at)

Eigenkollektion

Die Eigenkollektion wird in Zusammenarbeit mit Nina Eiber stetig weiterentwickelt. Neben neuen Klassikern wie die recycelte Breitschwanz Bomberjacke und Jagbekleidung bleibt das Herzstück nach wie vor der recycelte Nerzparka M78.Bei idealen klimatischen Bedingungen können Pelze bis zu 80 Jahre lang getragen werden. Daher bietet die enVie ihren Kunden ein Depot und ein so genanntes „Pelzlifting“. In der Verarbeitung bevorzugt Marcel Jouja selbst alte Materialien oder Felle aus der menschlichen Nahrungskette wie Lamm, Kanin, Ziege oder Rind, die für eine junge Käuferschicht ethisch vertretbar und leistbar sind. Das Material Fell wird außerdem zu Decken, Teppichen, Fliegerhauben, Ohrenschützern und Wohn- und Lifestyleaccessoires verarbeitet. 


 

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